Auf dieser Seite geben wir Ihnen im Laufe der Zeit interessante Ratschläge zu den verschiedensten Themen rund ums Lernen.
"Faszination Hören" Die eigenen Sinne zu entwickeln, sie zu schulen muss nicht nur Aufgabe von Kindergarten oder Schule sein. Hier ist vor allem auch das Elternhaus gefragt. Gerade heute in der von Medien geprägten Welt kommt gut entwickelten Wahrnehmungssinnen, insbesondere dem Hören, eine große Bedeutung zu. Richtiges und aufmerksames (Zu-)Hören ist eine wichtige Voraussetzung für den Erwerb von Medienkompetenz. Elektronische Medien sind ein fester Bestandteil im Leben unserer Kinder. Die Familie ist dabei zumeist der erste Ort, an dem die Weichen für die Mediennutzung gestellt werden. Hier werden wichtige Regeln zum Umgang mit Medien formuliert und Vereinbarungen mit den Kindern getroffen. Hören ist neben dem Sprechen, Lesen und Schreiben eine der tragenden Kulturtechniken unserer Gesellschaft. Die Fähigkeit richtig zu hören spielt in allen Lebenslagen eine wichtige Rolle. Trotzdem wird dieser Sinneskompetenz im Alltag recht wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Richtiges Hin- und Zuhören ist aber eine Fertigkeit, die man lernen muss!
Material-Pool "Faszination Hören" Hier eine Sammlung von Informationsquellen zum Thema "(Zu-)Hören. Es handelt sich sowohl um theoretische Texte als auch um Berichte aus der Praxis (entnommen der Homepage der Initiative "Eltern und Medien" http://www.medienkompetenz-nrw.de/medienkompetenz/elternundmedien/hoeren.htm):
Die zweite Ausgabe "Der Sinn des Hörens" aus der Broschürenreihe "Mit Medien leben: gewußt wie!" (Landesanstalt für Medien) informiert Sie über die Bedeutung des Hörens im heutigen Medienalltag, die Entwicklung des Hörsinns, Lärm und seine Folgen sowie über die Unterschiede von Hörmedien in der digitalen Welt. [PDF, MB 2,67]
Grundlagen und Zielsetzung der "Initiative Hören" nach Karl Karst [PDF, KB 242]
Informationsflyer der "Initiative Hören" [PDF, MB 1,23]
Informationsflyer der "Schule des Hörens e.V." [PDF, KB 190]
Handreichung der Schule des Hörens 1: "Grundlagen" [PDF, KB 586]
Handreichung der Schule des Hörens 2: "Stimme. Sprechen." [PDF, KB 559]
Handreichung der Schule des Hörens 3: "Hinhören. Zuhören." [PDF, KB 561]
Handreichung der Schule des Hörens 4: "Lautstärke. Lärm." [PDF, KB 545]
Handreichung der Schule des Hörens 5: "Hörräume. Klassenräume." [PDF, KB 528]
Themenschwerpunkt "Initiative Hören" in: politik und kultur - Zeitung des deutschen Kulturrates, Nr. 06/08 [PDF, KB 511]
Vorwort von Karl Karst in "Olli Ohrwurm und seine Freunde" [PDF, KB 278]
Artikel zu "Olli Ohrwurm und seine Freunde" in: Tinnitus Forum, 01-2002 [PDF, KB 100]
Artikel zu "Neue Abenteuer mit Olli Ohrwurm" in: Tinnitus Forum, 02-2004 [PDF, KB 206]
Artikel zu "Auditorix" in: Tinnitus Forum, 04-2008 [PDF, MB 1,18]
Information zur Präsentation der Hörspielwerkstatt "Auditorix" bei der medienpädagogischen Fachtagung in Düsseldorf am 04. September 2008 [PDF, KB 68]
Information zu "radio 108,8.de - Internet für Ohren" [PDF, KB 48]
Elterninformation zu "Akustik im Klassenraum" [PDF, KB 41,3]
Artikel zu MP3-Player-Gutachten "EU-Gremium warnt vor lauter Musik" in: Ärzte Zeitung vom 28.10.2008 [PDF, KB 35,4]
Stressfreie Hausaufgaben Hier ein paar Ratschläge zum Thema "Hausaufgaben". Die Liste ist gewiss nicht vollständig, beinhaltet aber einige Kerngedanken, die Sie unbedingt beherzigen sollten.
1. Ruhiger Arbeitsplatz Sorgen Sie für einen ruhigen Arbeitsplatz, wo ihr Kind nicht abgelenkt wird und sich selbst ablenken kann. Der Tisch sollte unbedingt aufgeräumt sein, Spielsachen gehören dort nicht hin. Räumen Sie mit Ihrem Kind alle Dinge gemeinsam fort, die es für die Erledigung seiner Hausaufgaben nicht benötigt. Somit sorgen Sie dafür, dass sich Ihr Kind auf das Wesentliche konzentrieren kann.
2. Fester Zeitplan Um die tägliche Diskussion, wann die Hausaufgaben gemacht werden sollen, erst gar nicht aufkommen zu lassen, ist es ratsam, zusammen mit dem Kind tägliche feste Arbeitszeiten zu bestimmen, die nur im Notfall außer Krat gesetzt werden. Sie sollten dabei zumindest zwei Dinge beachten: - Ein voller Bauch studiert nicht gern! Lassen Sie etwas Zeit zwischen Mittag- essen und Hausaufgaben. Sollte das Kind kein Mittagessen zu sich nehmen, wäre es aber trotzdem sinnvoll für eine kleine Zwischenmahlzeit zu sorgen, z. B. Obst, Müsli, denn Hunger ist auch kein guter Lernbegleiter! - Nach der Schule sollte sich Ihr Kind erst ein wenig ausruhen. Wer müde ist, wird nicht erfolgreich lernen können. Nimmt die Erledigung der Hausaufgaben zu viel Zeit in Anspruch (Auch Lehrer können einmal den Umfang unterschätzen!), da sie zu umfangreich sind, lassen Sie dies die Lehrperson wissen. Wenn Sie als Eltern das Gefühl haben, Ihr Kind ist mit den Hausaufgaben überfordert, sprechen Sie die Lehrperson rechtzeitig an, damit man gemeinsam nach Lösungen suchen kann.
3. Hilfe bei den Hausaufgaben Lassen Sie Ihr Kind die Hausaufgaben selbst anfertigen. Stehen Sie aber bei Problemen und Fragen hilfreich zur Seite, ohne jedoch dem Kind die Lösung vorwegzunehmen. Sollte Ihr Kind einmal etwas gar nicht verstanden haben, teilen Sie es der Lehrperson mit.
4. Würdigung der Hausaufgaben Würdigen Sie die Hausaufgaben Ihres Kindes, zeigen Sie Interesse, lassen Sie sich seine Aufgaben erklären. Durch die Erklärung werden die Lerninhalte automatisch noch einmal vertieft. Also zeigen Sie Anteil an den schulischen Dingen Ihres Kindes! Darüber hinaus können Sie so Fehler finden, sie mit dem Kind korigieren und evtl. Schwachstellen ausmachen, die Sie dem Lehrer oder der Lehrerin durch eine kleine Notiz zur Kenntnis bringen sollten. Es ist wichtig, dass auch die Lehrpersonen darüber Besscheid wissen und nicht auf Grund richtiger Hausaufgaben davon ausgehen, dass Ihr Kind alles beherrscht.
5. Regelung bei schludrig oder nicht erstellten Hausaufgaben Legen Sie zusammen mit Ihrem Kind einen Maßnahmenkatalog fest, wie zu verfahren ist, wenn es seine Hausaufgaben nicht sorgfältig genug erstellt oder wenn es sie vergessen haben sollte. Halten Sie diesen Katalog schriftlich fest, so dass sie jederzeit darauf zurückgreifen können. Seien Sie konsequent!
6. Aufgabenplan Erstellen Sie mit Ihrem Kind bei längerfristigen Hausaufgaben (z. B. Wochen-plänen) einen Zeitplan, an welchem Tag welche Aufgabe erledigt werden soll. Tragen Sie das Datum in den Plan ein. Achten Sie darauf, dass man auch bei den Hausaufgaben Abwechslung braucht - also nach dem Schreiben erstmal malen und dann erst rechnen. Nach und nach sollte sich Ihr Kind für seine Arbeitsplanung selbstverantwortlich zeichnen.
Denken Sie immer daran, auch bei den Hausaufgaben: Elternhaus und Schule - Hand in Hand zum Ziel!
Vorsicht! Viele Kinder sind zu dick! Auch an unserer Schule müssen wir feststellen, dass immer mehr Schülerinnen und Schüler an Übergewicht leiden und dass gleichzeitig ihre körperliche Leistungsfähigkeit spürbar schwindet . Erhebliche Bewegungsunlust ist ebenso zu verzeichnen wie Probleme bei der Köprerkoordination. Die Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit nicht nur im Sportunterricht sind deutlich zu beobachten. Ernährungswissenschaftler nennen für diese Entwicklung mehrere Gründe: 1. Veranlagung 2. mangelnde Bewegung 3. falsche Ernährung "Dicke" Kinder leiden häufig schon in jungen jahren an Bluthochdruck, an Fettstoffwechselstörungen, ja sogar an Diabetes (Zuckerkrankheit). Auch Gicht oder Gelenkverschleiß sind bereits anzutreffen. Aber nicht nur unter den körperlichen Problemen leiden die Kinder. Auch psychische Folgen sind vielfach zu verzeichnen. Diese Kinder fühlen sich minderwertig, merken, dass sie in vielen Dingen (z. B. sportliche Aktivitäten) nicht mithalten können, werden gehänselt und zur Zielscheibe des Spotts anderer. Die Folgen für das Selbstbewusstsein dieser Kinder kann sich jeder selbst ausmalen. Diese Kinder ziehen sich häufig in ihr Schneckenhaus zurück und versuchen ihre Seele durch "Essen" zu beruhigen. Damit beginnt ein Teufelskreis, aus dem diese Kinder aus eigener Kraft nicht mehr herausfinden. Somit kommen die Erwachsenen ins Spiel. Gerade den Eltern kommt hier eine große Verantwortung zu. Sie sind Vorbild (auch in ihrem Essverhalten)! Sie müssen darauf achten, dass ihre Kinder sich gesund, fettarm und vollwertig ernähren (wenig Süßes, viel Obst und Gemüse, keine Chips oder zuckerhaltige Getränke), dass sie ihre Mahlzeiten regelmäßig (am besten gemeinsam mit der gesamten Familie) und in Ruhe einnehmen und dass sie mit einem gesunden Frühstück zur Schule gehen und auch für die Pause in der Schule etwas Gesundes in ihrer Frühstücksdose vorfinden. Führen Sie doch einmal ein Ernährungsprotokoll und zeichnen für eine Zeit lang auf, was und wie viel wovon gegessen oder getrunken wird und wann dies stattfindet. Aber auch körperliche Aktivitäten können helfen, das Übergewicht abzubnauen bzw. zu vermeiden. Herumtoben und nicht nur vor dem PC oder dem Fernseher hocken, Sport treiben (vielleicht sogar in einem der vielen Vereine), Fahrradfahren, Wandern mit der Familie sind nur einige Beispiele, bei denen Kinder Kalorien verbrennen. Wo bekommen Sie weitere Informationen: www.aid.de/ernaehrung/ernaehrungspyramide.php www.bzga-kinderuebergewicht.de
Sicher auf dem Rad Im 3. und 4. Schuljahr machen die Kinder sich auf, im Rahmen der Mobilitätserziehung Kompetenzen als Radfahrer zu erwerben. Die Ausbildung gipfelt am Ende der 4. Klasse mit der theoretischen und praktischen Radfahrprüfung. Wir an unserer Schule läuten die Radfahrausbildung bereits in der 2. Klasse ein, wenn alle Kinder am ADAC-Fahrradturnier teilnehmen. Dennoch ist immer häufiger festzustellen, dass viele Kinder noch sehr unsicher sind, besonders wenn es heißt, sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen. Nicht nur die Kenntnis der Regeln, vor allem die Beherrschung des Rades in der Verkehrswirklichkeit machen den Kindern zu schaffen. Ein Grund liegt gewiss daran, dass diese Kinder zu wenig üben. Die Möglichkeiten der Schule sind diesbezüglich begrenzt und reichen gewiss nicht aus. Sie müssen durch die Hilfe der Eltern ergänzt werden. Was bereitet den Kindern besonders Probleme? - das Fahren mit einer und gleichzeitges Rausstrecken des Armes, um zu signalisieren, in welche Richtung man abbiegen will - das Linksabbiegen - das Abbiegen in einem weiten Bogen - das Beachten der Vorfahrt (vor allem beim Linksabbiegen mit Gegenverkehr) - die Konfrontation mit dem Autoverkehr, vor allem auf belebten Straßen wie der Bergischen Straße in Heisterschoß - die Umsetzung des theoretischen Wissens in die Praxis. Deshalb unser Apell an Sie als Eltern: "Üben Sie mit ihren Kindern regelmäßig, nicht nur im Schonraum sondern im realen Straßenverkehr!" Besprechen Sie falsches Verkehrsverhalten Ihres Kindes in aller Ruhe, loben Sie und stärken Sie Ihr Kind durch aufmunternde Worte. Gemeinsame Fahrradausflüge, gezieltes Training an bestimmten Stellen des Schulwegs, aber auch vorbildhaftes Verhalten der Eltern sind eine wertvolle Hilfe . Machen Sie Ihren Kindern bewusst, das man durch verantwortungsvolle Teilnahme am Straßenverkehr nicht nur sich selbst sondern auch andere Verkehrsteilnehmer vor Unfällen schützt. Darüber hinaus kommt der Verkehrssicherheit des Fahrrads eine große Bedeutung zu. Immer wieder und immer häufiger müssen wir als Lehrer feststellen, dass Räder mangelhaft gewartet sind, ja mitunter nicht verkehrssicher sind (nicht o. schlecht funktionierende Bremsen). In diesem Punkt ist es sehr wichtig, dass Sie als Eltern die Räder Ihrer Kinder kontrollieren und dafür Sorge tragen, dass sie den Vorschriften und den Sicherheitsanforderungen entsprechen.